Lernen geht nur mit stabilen Bindungen - Foto Galina Barskaya © FotoliaWenn es um frühkindliche Bildung geht, muss man verstehen wie Kinder lernen und soziale Kompetenzen erlangen wie etwa die Fähigkeit Vertrauen zu entwicklen.

Prof. Ralph Dawirs, Neurobiologe, erforscht am Universitätsklinikum Erlangen, wie das kindliche Gehirn funktioniert. Im Interview mit der WELT betont er, dass Lernen nur über stabile Bindungen geht, denn:

„Im Stirnhirn des Neugeborenen ist, was Emotionalität betrifft, kaum etwas vorhanden. Wenn Neugeborene lächeln oder herzzerreißend schreien, haben sie keinerlei emotionale Empfindungen. Das ist ein Trick, die Mutter an das Neugeborene zu binden. Die emotionalen Empfindungen bilden sich dann in den nächsten sechs Lebensjahren im sogenannten Mandelkern aus. Besonders wichtig sind hier die ersten drei Jahre. Damit die entsprechenden Hirnstrukturen sich aufbauen können, müssen die Bezugspersonen in dieser Zeit verbindlich sein…“

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Kinder lernen mit Gefühl – Die ersten Lebensjahre sind entscheidend für die Entfaltung der Persönlichkeit, Ralph Dawirs, Die WELT, 03. November 2007

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„Hallo, hier spricht mein Gehirn“, Ralph Dawirs,  Gunther Moll, Beltz, ISBN: 978-3407858955